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Das Projekt wurde in mehreren Institutionen durchgeführt.
Es hat in einer Mädchengruppe eines Jugendzentrums stattgefunden (Ojaa Albachten), in einer Arbeitsgemeinschaft (Projekttag)
der Evangelischen Ausbildungsstätte für sozialpädagogische Berufe und in einem Seminar an der Katholischen Fachhochschule zur Thematik „Seminargestaltung für Jugendliche“. In einem Gymnasium in Senden, sowie in
einem Jugendheim in Altenberge.
In der Mädchengruppe gab es z.B. grosses Interesse daran, über die eigenen Rollenvorstellungen und den Umgang mit Jungen zu
sprechen. Bei den Mädchen war ein reges Interesse festzustellen, sie waren sehr motiviert, wodurch sich viele Diskussion über Geschlechterrollen und Rollenklischees entwickelten und eine lockere, entspannte
Atmosphäre entstand.
In der Evangelischen Ausbildungsstätte waren wir zum Thema: „Bin ich man, bin ich Frau?“ ein Projektangebot zum „Tag der
Begegnung“ zwischen den Schülern. Dort haben wir unser Projekt thematisch sowie methodisch vorgestellt und es wurde von der Projektgruppe sehr gut angenommen. So kam durch diese Veranstaltung erfreulicherweise ein
neuer Ehrenamtlicher zu uns.
Des weiteren fand in der Katholischen Fachhochschule eine Kurzvorstellung des Projektes „abgeklärt“ statt, die ebenfalls auf
positive Resonanz stieß und die Motivation einer Studentin zur Mitarbeit bei „abgeklärt“ weckte.
Es fand auch in einem Jugendzentrum in einer Konfirmationsprojektgruppe zum Thema, Liebe, Freundschaft und Sexualität statt.
Es ging um Junge und Mädchen sein, gerade im Bezug auf die Rolle der Mädchen. Hier setzten wir z.B. die Methode Einstellungen sichtbar machen ein, sie führte zu einer intensiven Auseinandersetzung zwischen Jungen
und Mädchen, über ihre gegenseitigen Rollenvorstellungen und Vorurteile.
“abgeklärt” wurde auch in einem Gymnasium in Senden durchgeführt, zum Themenschwerpunkt “Homosexualität”, hier ging es im
speziellen um die Auseinandersetzung mit Stereotypen und Rollenklischees.
Abschließend lässt sich festhalten, dass Projekte im Bereich der Sexualerziehung wichtig sind, um Jugendliche in ihrem
Erwachsenwerden zu unterstützen und zu begleiten. Die psychosexuelle Entwicklung, die Rollenfindung sowie die soziale Einbindung stellen für alle Jugendlichen einen individuellen Prozess dar, mit denen Jungen und
Mädchen jedoch aufgrund bestehender gesellschaftlicher Verhältnisse und damit verbundenen Geschlechterrollen, Mythen, Vor-Urteilen und Verhaltensvorschriften unterschiedlich umgehen. Das Projekt „abgeklärt“ greift
genau diese Faktoren auf und hilft Jugendlichen, sich mit ihren Verunsicherungen und Fragen gemeinsam sowie geschlechtsspezifisch auseinander zu setzen. Durch die Vielfältigkeit sexualpädagogischer Methoden und
Angebote wird die Intention verfolgt, Prozess- und Zielgruppenorientierung zu gewährleisten und auf jeweilige Bedürfnisse und Wünsche von Jugendlichen einzugehen. Vor allem Themen wie Geschlechterrollen,
Rollenklischees und auch sexuelle Orientierungen
stellen in vielen sexualpädagogischen Veranstaltungen häufig „Randthemen“ dar, die das Projekt „abgeklärt“ aufgreifen möchte. Die Durchführung unserer Veranstaltungen mit unterschiedlichen Zielgruppen (Jugendliche, Schüler/innen der Evangelisch Sozialpädagogischen Ausbildungsstätte sowie Student/innen der KFH) zeigte, dass unser Projekt modifizierbar, zukunftsfähig und einzigartig ist. Weitere Schulveranstaltungen, die aufgrund unserer Öffentlichkeitsarbeit gebucht wurden, stehen in naher Zukunft an.
Die Verwirklichung des Konzeptes wäre ohne die Mitarbeit (Planung, Diskussion, Durchführung) der ehrenamtlichen Mitarbeiter
nicht möglich gewesen. Wichtig war vor allem, das Pro und Contra des Konzeptes zu diskutieren, Methoden auszuprobieren, selbst zu entwickeln sowie den Projektdurchführungsplan zu gestalten und dessen Methoden und
Gestaltungsmöglichkeiten zu reflektieren.
Ein Dank gilt folgenden Personen:
Frau Doris Schulte (Dipl.-Päd./JRK-Bildungsreferentin,
Sexualpädagogin). Sie hat Ehrenamtlichen von “abgeklärt” ermöglicht einen Einblick in die Sexualaufklärung in Schulen zu bekommen und mich in dem was ich tue unterstützt und motiviert.
- Herr Hülsken (ehem. Dozent an der KFH) für die Unterstützung
und Anerkennung der Arbeit.
- Arbeitsstelle Antidiskriminierung der Stadt Münster
- Frau Uta Heinrich (Bürgermeisterin der Stadt Marl)
- Reginaldo (ehemaliger Programmdirektor vom Funkhaus Marl, Sendung Multikulti)
- Dem Schillergymnasium (bei den beiden Lehrerinnen und den
SchülerInnen)
- Der Espa (Evangelisch sozialpädagogische Ausbildungsstätte,
insbesondere bei Fr. Sander und Fr. Reiche)
Des weiteren bei Ojaa (Offene Jugendarbeit Albachten e.V.), der KFH,
Gymnasium Senden, Schillergymnasium, Paul-Gerhard Realschule, Fürstin von Gallizin Realschule aber auch allen anderen kooperationbereiten Schulen in Münster denen wir unser Konzept vorgestellt haben.
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